In der gezeigten Übung stehen „O“ und „ma“ getrennt auf einer Lesespur. Loma folgt der Spur von einem Teil zum nächsten; anschließend stehen zwei Bildkarten zur Auswahl. Diese Abfolge zeigt konkret, wie die App einen Laut- und Silbenschritt auf dem Bildschirm organisiert.
Loma richtet sich an Kinder ab 4 Jahren und begleitet sie vom ersten Laut bis zu ersten Wörtern. Die App ist als kurze Übung dazwischen gedacht: ein paar Minuten hören, schauen, ausprobieren und wiedererkennen. Vorlesen, Erzählen und gemeinsame Zeit bleiben der größere Rahmen. Loma ersetzt ihn nicht.
Vom einzelnen Laut zur Silbe
Der Einstieg beginnt bei Lauten. Das Kind hört einen Laut und verbindet ihn mit einem Zeichen, einem Bild oder einem Wort. Beim Wortanfang wird daraus eine konkrete Suchaufgabe: Welche Wörter beginnen ähnlich, welche klingen anders, welche lassen sich in kleinere Teile zerlegen?
Nach den ersten Lauten kommen Silben ins Spiel. Aus „Lo-ma“ werden zwei hörbare Teile, aus „Ma-ma“ ein vertrauter Rhythmus. BiSS-Transfer ordnet Silben den größeren Einheiten phonologischer Bewusstheit und einzelne Laute den kleinsten Einheiten zu. Loma übersetzt diese Unterscheidung in kurze, aufeinanderfolgende Übungen.
Erste Wörter in kleinen Schritten
Erste Wörter schließen daran an. Laut, Silbe, Wort: Bild und Stimme geben jeweils den nächsten Schritt vor. Das Kind hört, wiederholt und geht im eigenen Tempo weiter.
In Loma warten mehr als 500 Wörter mit Bild und Stimme, mehr als 50 Basis-Laute und mehr als 250 Laut-Kombinationen. So gibt es viel zu hören und wiederzuentdecken. Wie schnell oder weit ein Kind damit kommt, bleibt individuell.
Loma bleibt dabei ruhig und übersichtlich. Die kurzen Übungen kommen ohne Werbung aus und laufen auf iPhone und iPad. Familien können kostenlos starten; die ersten Laute L, O, M und A sind frei. Weitere Inhalte sind über kostenpflichtige Vollzugänge erhältlich.
Beim ersten Loma-Moment reicht Zuschauen oder Zuhören. Ein Kind tippt auf ein Bild, hört einen Laut oder startet dieselbe Übung noch einmal. Erwachsene halten den Rahmen kurz und freundlich, ohne aus jeder Minute einen messbaren Fortschritt machen zu müssen.
Die Themen der App können außerdem als Anregung für Gespräche außerhalb des Bildschirms dienen: etwa der Anfang von „Löffel“, die Silben in „Banane“ oder ein erstes Wort auf einem Schild. Ob und wie eine Familie solche Anschlussmomente aufgreift, entscheidet sie selbst; die App verspricht keinen automatischen Transfer in den Alltag.
Loma kennenzulernen heißt deshalb vor allem: klein anfangen. Ein Laut. Eine Silbe. Ein erstes Wort. Wenn daraus ein ruhiger gemeinsamer Moment entsteht, kann die App ihren Platz als Ergänzung finden – nicht als Ersatz für Aufmerksamkeit, Sprache und gemeinsame Zeit.
Quellen und Einordnung
- BiSS-Transfer: Phonologische Bewusstheit, fachliche Einordnung von Lauten und Silben.
- App-Store-Eintrag von Loma liest, Plattform und aktuelles Angebotsmodell.
Produktbeobachtungen und Mengenangaben wurden am 14. September 2026 gegen die veröffentlichten App-Inhalte geprüft. Sie sind keine Aussage über einen individuellen Lernerfolg.